Ferienspiel für Kinder am Auberghof

Kinder sind doch unheimlich kreativ und die Pferde lieben die kleinen Menschen und lassen sich gerne auf ihr neues Outfit ein. Ein riesen Spaß für alt und jung im Reitstall Auberghof. Ausserdem gab es auch Wissenwertes von der Landwirtschaft, begeistertes Beobachten und Füttern der Wohlfühlschweine. Der Traktor der Familie Reisenthaler war wohl das Highlight der Burschen und ein Hindernisslauf in der Reithalle. Kurzum ein schöner Tag für die Kinder, Eltern und auch für uns Helfern.

www.auberghof.at
Der Zucht- und Reitstall AUBERGHOF der Fam. Reisenthaler ist ein kleiner gemütlicher Familienbetrieb

Einsteigen und los geht´s …..

Meiner Meinung nach sollte jedes Pferd verladefähig sein.

Welche Gründe könnte es ehrlich gesagt geben, dass es nicht so ist? Angespornt von einem Video im Internet – war mein Trainingsziel nun eindeutig und die ersten Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend. Bitte vergesst alle Ausreden warum euer Pferd nicht in den Hänger steigen muss, es gibt zahlreiche Gründe warum es hilfreich ist und ausserdem kann es auch Spaß machen!

Also nehmt das Video als Anreiz und fangt an zu üben!

Statement von Brigardier Kurt Albrecht

Die Wichtigkeit um das Zusammenspiel der Hilfengebung ….

„Zu den schwierigsten Dingen,  die es für den angehenden Reiter zu erlernen gilt, gehört ohne Zweifel das Zusammenspiel der Hilfen. In neunzig von hundert Fällen entstehen Widerstände oder vom Reiter unerwünschte Reaktionen dadurch, dass eine scheinbar richtig gegebene Hilfe durch eine andere aufgehoben wird, und damit für den nichtdenkenden Reiter der Eindruck eines Nichtwollens des Pferdes entsteht.

Eine richtig gegebene Hilfe muss also noch keine richtige Einwirkung zur Folge haben. Dem Schüler muss daher so bald als möglich die Wichtigkeit des richtigen Zusammenspiels zum Leitfaden seines Tuns werden.
 
Man darf sich unter „zusammenschiebender“ Wirkung nicht etwa einen Vorgang vorstellen,  der für jedermann deutlich sichtbar wäre. Er beruht nur auf den durch die reiterliche Einwirkung ausgelösten Impulsen, die ihrerseits wieder die notwendigen Muskelreflexe erzeugen, die, treffen sie auf einen „annehmenden Hinterfuß“, die gewünschte Wirkung in der Form zeigen, dass der bereits im Abheben begriffene Hinterfuß zu vermehrten Vortreten „aufgefordert“ wird.
 
Dem mit dem nötigen Gefühl ausgestattete Reiter wird die „richtige Ankunft seiner Einwirkung“ in seiner Hand signalisiert. Dieses damit verbundene „Hineinrunden des Pferdehalses in die sanft gegenhaltende Reiterhand bei gleichzeitig spürbarem vermehrten Untertreten der Hinterbeine unter (a.m. Richtung) Schwerpunkt “ erzeugt nicht nur beim Reiter ein Hochgefühl, sondern wird sich auch dem Beschauer im „Ausdruck des Paares Mensch-Pferd“ präsentieren.
 
Wer solche für den Reiter als angenehm empfundene Reaktion einmal auf einem Pferd gespürt hat, wird die Erreichung eines solchen Zieles immer wieder anstreben.“
(Zitat: Kurt Albrecht)

Leiter der Spanischen Hofreitschule von 1974-1985, verstorben am 31. Juli  im 85. Lebensjahr.

 

Bewahrer der klassischen Reitkunst. Mit ausgewählten Auslandsgastspielen hat er die Position der weißen Hengste als Botschafter Österreichs gefestigt. Nach seiner Pensionierung war er ein gefragter internationaler Richter bei Dressurturnieren. Er vertrat seine Überzeugung, dass Reiten eine Kunst ist und nach klassischen Regeln ausgeübt werden sollte.

Workshop mit Andrea Schmitz

Wiedereinmal ein Wochenende auf Kurs! Diesmal  im schönen Waldviertel in Weinern.

Andrea Schmitz ist Ausbildnerin und Showreiterin. Günther Fröhlich vermittelte ihr die Freude am Showreiten und überredete sie zur Mitwirkung an dem Pferde-Musical “Zauberwald“. In der klassischen Dressur wurde Andrea von Richard Hinrichs geprägt. Andrea ist in Deutschland in zahlreichen Showbildern zu sehen.

Anschließende Bilder zeigen einen Ausschnitt meiner Trainingseinheit. Eine Pylonenübung (bei B und E) fördert die genaue Linienführung und führt zur Verbesserung der Tragkraft und Versammlungsfähigkeit im Galopp. Beginnend im Schritt mit halber Schrittpiroutte, anschließenden Galoppsprüngen auf der Geraden gefolgt mit einer weiteren Schrittpiroutte. Diese Übung wird gesteigert und variiert bis hin zu ein paar Pirouttesprüngen. Eine großartige Übung zur Konzentration und Verfügbarkeit des Teams, also für Reiter und Pferd!

Ein sehr netter und gut organisierter Kurs mit vielen interessanten Reiteinheiten.

ExtremTRAIL Sommerein

Pferde brauchen Abwechslung!

Gemeinsam haben wir einen wunderbaren Samstag auf der MB-Ranch verbracht. Der ExtremTRAIL Parcours ist einfach großartig. Anfangs waren die Pferde unaufmerksam und ich konnte mir bei manchen Hindernissen gar nicht vorstellen, diese zu bewältigen. Mein Pferd war noch nie auf einer Hängebrücke oder Wippe, auch die Steinstiegen waren beeindruckend. Umsomehr war ich überrascht, dass alle 3 Pferde sämtliche Übungen herorragend meisterten.

Janine und Mike haben uns großartig betreut und mit sehr viel Ruhe alle Übungen erklärt und wenn nötig mit Tipps unterstützt. Die Vielfalt der TRAIL Übungen ist einfach unglaublich, es sind nicht nur massiv gebaute Hindernisse, sondern auch natürlich Entstandene, eingebetet im umliegenden Waldgebiet.

Diesmal haben wir die Pferd vom Boden aus geführt, aber wir wollen diesen Event auf jeden Fall wiederholen und leichtere Hindernisse auch gerne versuchen reitend zu überwinden.

Am Nachmittag waren die zu bewältigenden Hindernisse schon um einiges schwieriger, wie z.B. riesige Steinstiegen rauf und runter, über eine überdimensionale Holzwelle führen, den extrem steilen Abhang hinunter (mein Pferd ist am Hinterteil runtergerutscht).

Ich möchte diesen Event wirklich jeden empfehlen, es macht Spass für Reiter und Pferd, bringt Abwechslung egal ob Dressur- , Spring- oder Westernpferd. Außerdem kann ich bestätigen, das die Pferde den nächsten Tag geistig ziemlich ausgepowert sind.

 Mein TIPP ….. fahrt hin und verbringt einen interessanten Tag !!!

 

Extreme Trail Park Sommerein (MB-Ranch)/NÖ
♦ 0664 217 89 49 (Mike)
♦ 0664 540 45 92 (Janine)
www.extremetrail.at

Lehrgang Chiemsee mit Eberhard Weiss

Eberhard Weiss ist aus meiner Sicht ein wandelndes Lexikon über Reitlehre, altes Wissen und über Gesunderhaltung des Pferdes, sowie Sattel- und Gebisslehre und vieles mehr. Sein fundiertes Wissen beschränkt sich nicht nur auf „Althergebrachtes“, sondern auch auf neue Errungenschaften der Reiter- und Pferdewelt.

Das Gefühl, dass Herr Weiss  sein erworbenes, langjähriges Know How vermitteln, erhalten und weitergeben möchte spürt man jede Sekunde. Die Ausdauer und individuelle Betreuung während der Unterrichtsstunde war bemerkenswert.

  • Keine Frage bleibt unbeantwortet
  • Fragen erhalten immer ausführliche Antworten
  • das Pferd steht im Vordergrund
  • jede Frage kann gestellt werden
  • Fragen werden ernst genommen – egal worüber!
Die erste Unterrichtseinheit bei einem Trainer, den man nicht kennt, ist immer aufregend.
  • Erkennt er meine Probleme?
  • Kann ich dies gut vermitteln?
  • Kann er mir dabei helfen das Problem zu lösen?
  • Wie verhält sich das Pferd in der neuen Umgebung?

Völlig unnötiger Gedanke, aber ich habe mich gleich gut aufgehoben gefühlt! Unsicherheiten verschwinden sofort mit dem sicheren Auftreten des Trainers und ein Gefühl von Geborgenheit setzt sehr schnell ein. Eine Unterrichtseinheit dauert so lange wie Herr Weiss es für sinnvoll hält. Zeit spielt also keine Rolle für ihn. Ich versuche seine Übungen so gut wie möglich umzusetzen, bitte um Feedback um das optimale Gefühl abspeichern zu können. Kein Problem, wird sofort gemacht! Ich arbeite an Losgelassenheit und Takt, ein Problem das uns beide (Bellamira und mich) immer sehr beschäftigt. Bellamira ist gerne an der Außenwelt orientiert. Seine Konzentration ist seine Schwäche und für mich als Kontrollfreak stellt dies ein echtes Problem dar. 3 Tage bieten eine gute Möglichkeit eine Verbesserung herbeizuführen und die Idee wie man alles zu Hause umsetzen kann. Natürlich besteht auch ein Lehrgang darin, dass anderen Kursteilnehmer zugeschaut wird. Schließlich und endlich möchte ich ja nicht nur über meine Schwierigkeiten lernen! Wie können Lösungen aussehen? Ich bekomme etliche neue Ideen für meinen Unterricht und bin auch schon sehr begierig diese umzusetzen.

Am Ende jeder Stunde gibt es eine kleine Zusammenfassung und die Information wird auf ein Band gesprochen, welches nachträglich dem Reiter zur Verfügung gestellt wird. Die Aufgabe ist es nämlich bis zur nächsten Mal zu Üben um in weiterer Folge an dem vorherigen Unterricht anschließen zu können.

An den Samstagen gibt es einen Theorievortrag, zugrunde liegen immer unterschiedliche Themen (diesmal Longierarbeit). Ich mag sehr die Art und Weise des Vortrages sehr, denn für mich vereint es unglaubliches Wissen, Erfahrung und auch ein klein wenig die humoristische Seite der Reiterei. Eigentlich könnte ich stundenlang Zuhören!

Beim gemeinsamen Mittagessen und/oder Abendessen gibt es vergangene Geschichten und natürlich kann mal zum Wohle des Pferdes Fragen stellen. Die gemeinsame Affinität für Lippizaner und deren Eigenheiten, sowie Gemeinsamkeiten hat uns zumindest ein ganzes Abendessen gut unterhalten.

Unbedingt ist auch die wunderschöne, gepflegt und wirklich mit Herz geführte Anlage „El Rocio“ in Chiemgau von Herrn Herman Willemsen zu erwähnen. Herman ist super strukturiert und man fühlt sich gleich Willkommen und in das Geschehen eingebunden. Ein Dankeschön für die außerordentliche Gastfreundschaft!

Noch kurze Fakten über Herrn Eberhart Weiss ….

Berufsreiter und international tätiger Reitlehrer, ehemaliger Ausbildungsleiter des Tschechischen Nationalgestüts Kladruby, Gastreiter des Cadre Noir in Saumur, Buchautor, Erfinder und Schüler u.a von Egon von Neindorff.

Ecurie de la Berwinne

Seit jeher war es mein Wunsch mit eigenem Pferd in die Ecurie zu fahren. Jahrelang bin ich nach Belgien geflogen um Eddy´s Lehrpferde zu reiten, um zu Lernen und meine Reitkenntnisse zu verbessern. Dank der Entschlossenheit einer Freundin packten wir einfach unsere zwei Pferde ein und beschlossen relativ kurzfristig, mit einem Lipizzaner und einem Moritzburger im Hänger, uns auf die Reise nach Belgien zu machen. Nach 1.000 Kilometer und 11,5 Stunden Reisezeit sind wir zu viert gut angekommen.

Thimister-Clermont, eine kleine Ortschaft im wallonischen Belgien, nahe der deutschen Stadt Aachen. Eine wunderschöne, leicht hügelige Landschaft mit unvorstellbar grünen Weiden, selbst im Herbst.

Die Ecurie de la Berwinne (von Monsieur Detry) betreibt Eddy Willams seit vielen Jahren und bildet dort Pferde bis hin zur hohen Schule aus. Mein 14tägiger Aufenthalt bietet die Möglichkeit ein paar Impressionen von den Örtlichkeiten der Ecurie, der Umgebung von Belgien (Brugge, Oostende) und netten Bekanntschaften zu zeigen. 

Das kleine gemietete Ferienappartement liegt in unmittelbarer Nähe. Ein gepflegtes Landhaus umringt von einem Garten der wahrscheinlich aus *Alice in Wonderland* entsprungen ist. Die Fenster sind mit riesigen Blumen geschmückt und die Sträucher haben die seltsamsten kugelige Formen. Ein wunderschöner Ardenner Kaltblüter wohnt auf Nachbar´s Weide, sein Anblick ist einfach gewaltig.

In der Ecurie kommen täglich Schüler, Trainer und Freunde in die kleine, sehr heimelige Reithalle. Es wird getrascht, zugesehen, diskutiert oder auch Geschichten ausgetauscht. Man hat das Gefühl, als wäre man Teil einer Familie. Ein *Bonjour* und ein Küsschen zur Begrüssung, schon betritt man die Galerie der Reithalle um wirklich gute Reiter sehen zu können. Wer sich Glanz und Noblesse erwartet wird bitter enttäuscht werden, die Ecurie ist praktisch eingerichtet, im Stil der portugiesischen Stallungen, ohne jegliches Schick-Schnack. Jeden Tag verbringt man Stunde um Stunde in der Ecurie, um selber zu reiten und/oder bei anderen zuzusehen. Das Flair ist schwer zu beschreiben, eigentlich ist es ein Ort, den sich jeder Reiter gerne wünscht, ein Kommen und Gehen von Zuschauern, Reitern ohne jegliche Missgunst. Erfahrungen werden augetauscht und jeder kann sich Hilfe erwarten. Ein Ort voll Gemütlichkeit und Unkompliziertheit. Schon zeitig in der Früh werden die ersten Pferde gearbeitet. Ruhig, mit Elastizität und Kadenz laufen sie durch die Halle. Einfach gutes Reiten, ruhige Hände, kauende sprechende Mäuler, schwingende Rücken, zufriedene Pferde. Ich stelle mir immer vor, das es in Nuno Oliveiras Halle in Portugal so ähnlich gewesen sein musste.

Das leibliche Wohl ist sehr wichtig und natürlich wird traditionell gegessen. Miesmuschel mit belgischen Fritten und warmer Camembert vom Grill, der mit Weissbrot ausgelöffelt wird. Dazu ein Rot- oder Weißwein und eine gemütliche Runde mit Pferdeleuten, gesprochen wird Französisch, Deutsch, Englisch und manchmal auch mit Händen und Füssen.

Es ist eine Berreicherung für mich jeden Tag gut aufgebaute Reiteinheiten zu erhalten. Natürlich muss man auch fähig sein Kritik und Korrektur bis ins kleinste Detail ertragen zu können. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung, hat man die gestrige Korrektur behalten? Trotz Unsicherheiten ist eine deutliche Verbesserung merkbar. Das Geraderichten erweist sich als äußerst schwierig. Eddy ist sehr streng in der Korrektur, keine der Schultern darf ausfallen, die Hinterhand muss unter den Schwerpunkt steigen. Ein gerade gerichtetes Pferd ist Priorität 1. Für meinen Lipizzaner erweist sich das als Lösungsansatz. Er läuft vollkommen entspannt und rythmisch. Das vormal sehr schwierige Pferd wird nun langsam ruhiger und durch das systematische Geraderichten kann er sich entspannen und endlich die Losgelassenheit erreichen, um auch schwierige Lektionen ausführen zu können.

Das Gute am täglichen Unterricht ist die unentwegte Korrektur, es kann sich kein Fehler einschleichen und somit verfestigen sich korrekte Abläufe. Eine wunderbare Zeit um zu Lernen und Zeit mit Pferden und Freunden zu verbringen.

Kursbericht: Trainer der klassischen Dressur Eddy Willems

Ein Wochenende mit vielen interessanten Reitern und Pferden mit unterschiedlichstem Ausbildungsstand.

Bei diesem Kurs waren folgende Pferderassen vertreten: Lusitano, PRE, Lipizzaner, Haflinger und Moritzburger. Darunter waren einige bereits sehr gut ausgebildete Pferde im durchschnittlichen Alter von 12 Jahren und es gab auch einige Jungpferde mit Basisarbeit.

Interessant ist Eddy Willems präzise Art Pferde gerade zu richten. Das Ergebnis ist ein fließender, rhytmischer Bewegungensablauf. Eddy´s Erklärungen sind immer sehr hartnäckig, aber in einer ruhigen Art und Weise und er versucht dem Reiter das Gefühl der Korrektheit zu vermitteln. Er erkennt sehr rasch welche Hilfe das Pferd benötigt und durch ruhige aber gezielte, sehr abgestimmten Übung bringt er den Reiter dazu, dem Pferd die Hilfe zu geben die eine Verbesserung ermöglicht. Das Interessante an diesem Kurs war, dass jedes Pferd unterschiedliche Problematiken hatte (der Reiter natürlich auch) aber viele Lösungen im Geraderichten des Pferdes liegen und auch im Verständnis des Reiters was eigentlich „Gerade“ ist. Schön zu Sehen war, dass sobald die Pferde in sich gerade liefen jegliche Gangart rund, taktvoll, vorwärts und harmonisch wird.

Enya reitet Maestoso Veser seit cirka 1,5 Jahren als Mitreiterin

Um ein weitgefächtertes Gefühl für diesen Kurs zu vermitteln, habe ich Teilnehmer um Ihre Meinung, Gefühl zum Kurs gefragt, die ich nicht vorenthalten möchte:

Gertraud/Escoural (Lusitano):

„Endlich hab ich es geschafft und war im September 2017mit meinem 8 jährigen Lusitno „Escoural“ dabei, beim Kurs von Eddy Willems. Was sofort auffällt: Eddys Unterricht ist hochkonzentriert ! Er ist ein Lehrer, der eine spürbare Passion dafür hat, seine Anliegen Pferd und Reiter verständlich zu machen. Gearbeitet wird bei uns an den Basics, keine Piaffe und keine Passage für dieses Mal, dafür einfache Bahnfiguren mit einem vollständig geradegerichteten Pferd in 100%ehrlicher Anlehnung: keine leichte Aufgabe auf meinem hyperflexiblen Lusi und es fordert unsere allerhöchste Konzentration. Eddy erklärt sehr ausführlich, bleibt dabei immer ruhig, höflich und gelassen. Fragen sind stets willkommen. Das größte“ Aha-Erlebnis“ für mich, mein Pferd zu reiten, nachdem Eddy ihn nur 10 Minuten im Schritt gearbeitet hat: wouw !!! So rund, so nachgiebig, so zufrieden schreitend (mit großem, spürbaren Schwung im Rücken) hab ich  meinen Escoural noch nie erlebt. Dies gilt es jetzt zu erhalten bzw täglich neu zu finden und das gelingt uns bis jetzt sehr gut :o).  Eddy ist für mich eine außergewöhnliche Lehrerpersönlichkeit und ohne Zweifel ein herausragender Reiter mit viel Erfahrung und enormen Feingefühl am Pferd.“

Enya/Maestoso Veser (Lipizzaner):

„Ich bin wirklich sehr begeistert von Eddy`s Reitkurs. Ich habe sehr viel gelernt, weil ich durch seinen Unterricht eine andere Sichtweise bekomme. Was ich an Eddy so mag, ist seine ruhige und freundliche Art, die er auch den Pferden entgegenbringt.“

Gerlinde/Akhiro (Haflinger):

„Nachdem ich im Frühjahr zufällig bei Willhaben auf eure Anzeige wegen eines zu vergebenen Kursplatzes bei Eddy Willems gestoßen bin, mich dann aus Neugierde darüber informiert habe und zum Zusehen herzlich eingeladen wurde, konnte ich feststellen das der Kurs durchaus für mein junges Pferd und mich, aus der Freizeitreiterei mit Interesse an der Dressur, was wäre! *B-) cool Die Ankunft in Reitstall Sagl war sehr freundlich und sie informierten sich auch ob irgendwas bei meinen Pferd zu beachten wäre und auch die Versorgung war sehr gut! Hr. Willems habe ich als sehr freundlichen und angenehmen Trainer erlebt der mir alles sehr gut und auch das Warum und Wieso erklärte, sodaß ich und mein Pferd es gut umsetzen konnten, wir wurden gefordert und gefördert aber nicht überfordert und somit konnten wir von den drei Tagen sehr viel zum weiter Trainieren mit nach Hause nehmen. Toll fand ich auch, dass Eddy sich auf meinen Wallach gesetzt hat um uns noch besser helfen zu können! Schade ist, dass es nicht leicht ist, von solchen Kursen wie euren zu erfahren *:( traurig*:-&lt Seufzund das es auch möglich ist mit Jungpferden, mit Schwerpunkt Grund-Gymnastik daran teilzunehmen. Ich bin mir sicher das es mehr Dressur interessierte Freizeitreiter wie mich gibt!“

Sonja/Cuchilleta(PRE Hengst):

„Bei Eddy handelt es sich um einen Reitmeister aus der Schule Oliveira. Er ist ein konsequenter Reitlehrer, der ungemein rasch die Stärken und Schwächen des Reiter-Pferdepaars erkennt. Eddy gibt einen sehr durchdachten Unterricht und ist in jeder Sekunde zu 100 Prozent bei seinem Schüler. Sein Hauptaugenmerk liegt beim vollkommenen Geraderichten des Pferdes. Eddy ist für mich ein außergewöhnlicher Trainer, der mir immer den für das Pferd richtigen Weg zeigt. Jedoch muss man sich von alten Denk- und Reitmustern lösen um zu profitieren. Eddy zwing zum Um- und Nachdenken und dazu muss man als Reiter bereit sein. Wer offen dafür ist erhält genialen Unterricht und ein vollkommen neues Pferd. Ich bin dankbar für jede Stunde, die er mich unterrichtet und kann Eddy aus vollem Herzen weiterempfehlen.“

Kurswochenende März 2017 Eddy Willems

Ein gelungenes Wochenende im Sinne der klassischen Reiterei. Eddy Willems hat eine sehr ruhige, angenehme Art seinen Reitunterricht zu gestalten. In der ersten Reitstunde verschafft sich Eddy einen Überblick, sehr individuell und an Reiter und Pferd angepasst, werden sehr hartnäckig Korrekturen vorgenommen.

Eddy ist es sehr wichtig, dass der Reiter seine Inputs versucht umzusetzen, dabei ist der Versuch der Umsetzung wichtig und erst in zweiter Linie der Erfolg. Der Kursteilnehmer sollte sich auf den Unterricht einlassen.

Präzise und korrekt ausgeführte Übungen, wie Seitengänge und Hilfgebung kann er unermüdlich fordern und korrigieren, solange bis eine Verbesserung und das Bemühen ersichtlich ist. Genaues Reiten von Linien wie Diagonalen, Zirkel, Viertellinien und das Geraderichten sind seine Prioritäten. Unterrichtet wird mit Headset.

Trotz all der Herausforderungen für Reiter und Pferd kommt sein natürlicher belgischer Humor, unterlegt mit französischen Akzent, auf gar keinen Fall zu kurz. Dies ergibt ein fröhliches, lehrreiches Wochenende mit vielen reiterlichen Inputs.

Wir freuen uns auf den nächsten Kurs im Mai 2017.
(Beitrag von Ursula Kasinger)